Do. Sep 16th, 2021

Sie haben sich für den Bau oder Kauf eines Hauses entschieden? Sicherlich prasseln nun viele Ideen. Anregungen, Fragen aber auch Sorgen auf Sie ein. Eine der wichtigsten Fragen vor dem Kauf eines Hauses: Welcher Haustyp passt zu Ihnen? Schließlich handelt es sich bei einem Haus um eine Wertanlage, die Ihnen Wohnraum für Ihr gesamtes Leben bieten soll. Jeder Haustyp bringt seine eigenen Vorzüge, aber auch Nachteile mit sich.

Die klassische Doppelhaushälfte


Viele Familien entscheiden sich für den Kauf einer Doppelhaushälfte. Hierbei handelt es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus, welches jedoch in zwei Teile aufgeteilt ist. Beide Teile besitzen einen separaten Eingang und stehen somit einer Familie zur Verfügung. Im Vergleich zu einem herkömmlichen freistehenden Einfamilienhaus spart die Doppelhaushälfte meist sehr viel Geld. Dennoch können sich Familien einen kleinen Garten leisten, ohne dafür tief in die Tasche zu greifen. In vielen Fällen entscheiden sich Großfamilien oder bekannte Paare zum Kauf eines Doppelhauses. Dieses Teilen der Kosten zeigt sich nicht nur beim Hauskauf, sondern auch bei den Energiekosten. Denn die aneinanderlegenden Innenflächen des Hauses, lassen nur wenige Energie entweichen.

Architektenhaus: Individualität bis ins Detail


Wer sich möglichst viel Kreativität sowie das Ausleben von eigenen Wünschen beim Hausbau wünscht, sollte sich für ein Architektenhaus entscheiden. Hierbei haben Sie die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Architekten, die Außengestaltung sowie die innere Raumaufteilung genau zu planen. Das Haus wird nach Ihren Wünschen angepasst und gebaut. Auch bei der Auswahl der Materialien haben sie große Entscheidungsfreiheit, sodass Sie sich schon bald in Ihrem individuellen Zuhause willkommen fühlen können. Achten Sie jedoch darauf, dass die Kosten für ein Architektenhaus deutlich höher ausfallen als für ein Fertighaus.

Holzhaus: Verbunden mit der Natur



Sehnen Sie sich in Ihrem Eigenheim nach der Verbundenheit mit der Natur? Dann sollten Sie sich für ein Holzhaus entscheiden. Die meisten Holzhäuser werden heute als Niedrigenergiehäuser umgesetzt. Schließlich bietet der Baustoff Holz eine besonders gute Wärmedämmung. Im Winter entweicht nur wenig Energie aus dem Haus nach außen. Im Sommer bleibt es im Inneren, durch die gute isolierende Eigenschaft, angenehm. Zudem wirkt die Optik des Holzhauses einladend, warm und wohlig. Viele Menschen denken bei einem Holzhaus automatisch an die Blockhütte. Das muss jedoch nicht sein. Heute bieten sich moderne Gestaltungsmöglichkeiten, die kaum mehr an das klassische Holzhaus im Wald erinnern.

Passivhäuser: Sparen Sie Energie


Niedrigenergiehäuser oder auch Passiv Häuser tragen zu einer drastischen Einsparung von Energie im alltäglichen Leben bei. Damit Sie sich lange Zeit über ein Energiesparhaus freuen können, gilt es vor dem Bau die Standards der Energieeinsparverordnung kennenzulernen. Diese Verordnung schreibt beispielsweise vor, inwiefern das Haus gedämmt sein muss oder wie die Lüftung sowie Entfeuchtung vonstattengeht. Genaue Werte geben Ihnen eine Orientierungshilfe beim Bau.
Das Passivhaus ist eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Dies spüren Sie an der besonders guten Wärmedämmung sowie der Nutzung von Sonnenenergie oder Abwärme. In kurzer Zeit heizen Sie das gesamte Haus mit wenig Energiekosten auf. Zudem tragen Sie einen Teil zum Schutz der Umwelt bei.

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