Di. Mai 28th, 2024

Das Aufhängen von Bildern ist, genau wie das Malen, ein Balanceakt, bei dem es um Abstände, Farben und Proportionen geht. Schließlich ist die Art und Weise, wie Kunst ausgestellt wird, entscheidend und transformativ. Auch wenn es wichtig ist, was wir an unseren Wänden haben, kommt es mehr darauf an, wie wir die Bilder aufhängen, als darauf, was wir auswählen. Ein Haufen erschwinglicher Drucke kann genauso gut aussehen wie ein Meisterwerk von Picasso oder Matisse, wenn du weißt, wie man Kunst an der Wand arrangiert.

Bilder kaufen ist Vertrauenssache

Bilder kann man überall kaufen, aber  nicht immer ist die Qualität gleich. Je nach Anbieter kann es große Unterschiede beim Druck geben. Vor dem Kauf steht also der Blick auf den Anbieter. Schließlich soll das Bild über viele Jahre Freude bereiten. Um einen Eindruck von brillianten und gleichzeitig erschwinglichen Werken zu bekommen, lohnt ein Blick in die Diamond Painting Welt. Ein versierter Versand mit beinahe 100.000 enthusiastischen Kunden, die nicht nur Bilder wünschen, sondern mit jedem Werk auch eine lebendige Geschichte erzählt bekommen. Doch nicht nur die Farben und das Motiv erzählen eine Story. Ganz entscheidend ist auch der Raum, wo das Kunstwerk hängen soll.

Den Raum nutzen

Denke an die praktischen Gegebenheiten des Raums. Ein kleines Bild kann an einer großen Wand verloren gehen, während ein größeres Kunstwerk den Raum dominieren kann. Die Wirkung eines Kunstwerks, egal wie groß es ist, kann stark reduziert werden, wenn es nicht in den Raum passt.

Überlege, was das Kunstwerk umgeben wird und wie das Licht tagsüber in den Raum fällt. Möchtest du, dass das Kunstwerk im Mittelpunkt steht, oder möchtest du es lieber dezent platzieren? Denke an die Sichtachsen und daran, was du als erstes sehen willst, wenn du den Raum betrittst.

Hab keine Angst davor, ein Bild an einer überraschenden Stelle aufzuhängen. Die Beziehung, die du zu einem Bild hast, sollte im Mittelpunkt stehen, die Dekoration drum herum ist zweitrangig. Zeitgenössische Werke können in traditionell eingerichteten Räumen hervorragend aussehen und umgekehrt.

Wie man Bilder an einer Wand anordnet

Als Faustregel gilt: Bilder in Augenhöhe aufhängen ist eine sichere Option. Das bedeutet in der Regel, dass das Bild in der Mitte des Raumes in einer Höhe von 57 bis 60 Zentimetern über dem Boden hängt, je nachdem, wie hoch die Decke des Raumes ist – und natürlich je nach deiner Körpergröße.

Wie bei jeder Regel ist natürlich eine gewisse Flexibilität erforderlich – vielleicht hast du noch andere Kunstwerke, die du umgehen musst, oder einen ungünstig platzierten Kaminsims. Wenn der Mittelpunkt des Bildes nicht genau auf Augenhöhe ist, keine Panik: Folge deinem Instinkt und hänge es dort auf, wo es sich natürlich anfühlt.

Was ist, wenn du mehrere Bilder aufhängst? Es ist in der Regel sinnvoll, das größte Bild zuerst aufzuhängen und dann um es herum zu arbeiten. Stelle dir vor, wie die fertige Wand aussehen soll und spiele mit ein paar Arrangements auf dem Boden herum, bevor du anfängst, Löcher in die Wand zu machen.

Ein schönes zeitloses Beispiel für beinahe jeden Raum, findet sich mit dem Blick auf die Diamond Painting Tier Motive.

Das solltest Du vermeiden

Lege ein Bild niemals in direktes Sonnenlicht, da es dadurch irreversibel beschädigt wird. Das ist besonders wichtig für Werke auf Papier, gilt aber für alle Kunstwerke. Kein Glas schützt vor direktem Sonnenlicht, aber für Kunst in Rahmen sollte man UV-geschütztes Glas in Betracht ziehen. Museumsglas ist vorzuziehen, aber teuer.

Denke an die Bedingungen des Raums. Küchen und Bäder sind aufgrund ihrer feuchten und heißen Umgebung nicht immer der ideale Ort, um Kunst aufzuhängen. Auch über einem Heizkörper oder Kamin ist vielleicht nicht der beste Platz.