Hausmittel gegen Akne

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Was hilft gegen Akne

Vor jeglichen Anwendungen ist das Reinigen der Hände wichtig. Denn auf diesen sitzen oft zahlreiche Keime.

• Hände ausführlich reinigen
• Wattepad oder –Stäbchen nutzen!

Werden Mittel auf die Haut aufgetragen, funktioniert dies ohnehin am besten mit einem Wattepad oder Wattestäbchen.

Beachten Sie bitte, dass auch Hausmittel keine Wundermittel sind. Bis sich erste Wirkungen zeigen, können in der Regel 1 – 3 Wochen vergehen.

Soll hingegen schnelle Wirkung bei einem Pickel erreicht werden, empfehle ich Ihnen einen Blick auf die Anleitungen mit Listerine, Bepanthen, Teebaumöl. Rosenwasser oder Aspirin. Hier kann unter Umständen ein Erfolg bereits über Nacht erreicht werden.

Für alle anderen Anwendungen bei Akne gilt somit: Regelmässig anwenden. Meistens stellen sich erste sichtbare Erfolge nach 1 – 3 Wochen ein. Nachfolgend finden Sie nun eine Vielzahl interessanter Hausmittel zur Anwendung mit entsprechenden Anleitungen zum Ausprobieren.

Einmal in der Woche – Dampfbad

Geöffnete Poren sind einfacher zu reinigen. Ein Dampfbad eignet sich hierfür am besten. Eine wirkungsvolle Anwendung erfolgt am besten einmal in der Woche. Das Gesicht sollte vor einer Anwendung bereits intensiv gereinigt werden.

Anleitung Dampfbad:
Für das Dampfbad selbst werden getrocknete Ringelblumen oder Kamillenblüten mit heißem Wasser übergossen. Eine Menge von etwa zwei Esslöffeln genügt hierfür. Ein Handtuch legt man über den Kopf, ähnlich dem Inhalieren, damit der Dampf das Gesicht einhüllt. Ein Dampfbad sollte nur geschätzte zehn bis fünfzehn Minuten dauern. Sollte es jedoch große Äderchen im Gesicht geben, reduziert sich die Zeitspanne auf höchstens zehn Minuten. Die Haut wird nach dem Dampfbad vorsichtig abgetupft.

Ätherische Öle sind auch hier ein optimaler Zusatz. Beispiele sind Rosmarinöl oder Grapefruit. Solche Öle lassen sich in Olivenöl oder Sahne emulgieren. Jedoch vertragen auch hier nicht alle Patienten eine Behandlung mit der Aromatherapie.

Patienten sollten eine Verträglichkeit deswegen zuerst vorsichtig testen. Nach einer Behandlung gilt stets, dass kaltes Wasser wunderbar erfrischt und belebt. Die Haut wird hierdurch besser durchblutet und erscheint frischer. Eine milde Pflege rundet das Dampfbad ab. Eine angenehme Form der anschließenden Pflege bieten Fluide oder Gele für die Feuchtigkeit.

Wo bekomme ich das?
Getrocknete Ringelblumen, Ätherische Öle oder Kamillenblüten können Sie in vielen Versandshops kaufen. Häufig finden sich auch entsprechende Angebote in Apotheken und teilweise Drogerien.

• Apotheke
• Versandhäuser
• Drogeriemärkte

Wer regelmäßig ein Dampfbad genießen möchte, kann das entweder mit der o. Anleitung durchführen oder findet bei Bedarf auch hierfür speziellen Geräte (Gesichtssauna, Gesichtsinhalator).

Eine Maske aus Bentonit: die beliebte Heilerde

Heilerde ist ein bekanntes Hausmittel. Sie wird besonders gern für eine äußerliche, aber auch innerliche Anwendung genutzt. Die Möglichkeiten des Einsatzes sind überaus groß. Dabei ist Bentonit eine besondere Heilerde. Sie ist vulkanischen Ursprungs und wird speziell für Detox-Kuren eingesetzt. Der Reinigungseffekt für den Körper soll enorm groß sein. Ein Anwendungsbereich liegt deswegen ebenfalls bei Akne-Erkrankungen vor. Heilerde oder alternativ Bentonit entfernen Verschmutzungen und Talg aus den Poren. Sie fördern die Durchblutung und regen ebenfalls die Haut an. Darüber hinaus hemmt das Pulver auch Entzündungen bei einer Anwendung als Maske.

So wird eine Heilerde-Maske angemischt:
Eine Maske darf nicht zu flüssig oder zu fest sein. Zu einem glatten Teelöffel Bentonit oder Heilerde werden einige Tropfen Wasser eingerührt, bis sich ein immer noch fester Brei entwickelt. Dieser Brei wird großflächig auf die gereinigte Gesichtshaut aufgetragen. Ein Teelöffel ist sehr ergiebig, sodass der Brei vielleicht über mehrere Tage verwendbar ist. Dies gilt gerade dann, wenn nur betroffene Stellen behandelt werden. Die Maske kann gute 20 Minuten auf der Haut bleiben. Zum Abspülen wird klares Wasser verwendet. Die Haut wird danach erneut mit einem Gel oder Fluid gepflegt. Eine Anwendung erfolgt am besten einmal in der Woche.

Tipp: Es gibt natürlich auch fertige Masken mit Heilerde, die sofort nutzbar sind.

Wo bekomme ich das?
Heilerde bekommen Sie problemlos in vielen Versandshops in unterschiedlicher Form. Am einfachsten ist es aber, diese direkt in einer Apotheke zu kaufen. Wer es das erste Mal damit probieren möchte, findet dort sicherlich auch zusätzlichen Rat.

• Apotheke
• Versandhäuser
• Drogeriemärkte

Auch Fertigmasken können Sie im Versand oder in den Apotheken kaufen. Übrigens haben auch die meisten Drogerie-Märkte diese (Heilerde, fertige Masken) im Angebot.

Rotes oder blaues Licht als Therapie

Licht bildet eine Therapiemöglichkeit gegen Pickel. Eine Lichttherapie erfolgt auch einfach Zuhause mithilfe von blauem oder rotem Licht. Ein Lichttherapie-Gerät ermöglicht dieses in recht einfacher Anwendung.

• Blaues Licht ist kurzwellig
• rotes Licht langwellig

Blaues Licht ist dazu in der Lage, die Bakterien zu zerstören.
Rotes Licht regt wiederum die Durchblutung an. Die Wundheilung kann hierdurch optimiert werden. Gegen eine gewöhnliche Akne oder Acne vulgaris wirkt diese Form der Behandlung in Kombination von rotem und blauem Licht überaus erfolgreich.

Wo bekomme ich das?
Lichttherapie Geräte bekommen Sie in Versand Shop, in Elektromärkten. Schauen Sie einmal auf Amazon, oder bei Saturn, Media Markt. Gelegentlich sind diese auch in gut sortierten Apotheken zu finden.

Preislich bewegen sich die Geräte ab 25 Euro. Ein gutes Gerät für die regelmäßige Anwendung liegt meistens zwischen 40 – 70 Euro. Meine Empfehlung lautet: Kaufen Sie im Versand (wie zum Beispiel bei Amazon). Sie haben dann ein 30-tägiges Rückgaberecht, wodurch Sie sich die Geräte zunächst in Ruhe anschauen können.

Pickel mit Listerine Mundwasser behandeln

Ein hoher Alkoholgehalt kann eine optimale Wirkung gegen Unreinheiten und Pickel zeigen. Eine Desinfektion und auch Reinigung erfolgen hierdurch. Betroffene Hautbereiche regenerieren sich und Entzündungen trocknen aus. Bereits über kurze Zeit werden Pickel hierdurch beseitigt. Gerade auch die Mitesser lassen sich hiermit entfernen. Listerine lässt sich gezielt an betroffenen Stellen verwenden. Eine Behandlung skizzieren wir kurz im folgenden Abschnitt.

Wie wende ich es an?
Listerine kann für eine frische Haut sorgen, wenn es regelmäßig genutzt wird. Die Haut wird widerstandsfähiger. Das Mundwasser kann mithilfe eines Schwamms, Lappens oder einfach mithilfe der Handfläche aufgetragen werden. Das Gesicht kann vollständig hiermit eingerieben werden.

Nichtsdestotrotz müssen sensible Bereiche, wie die Augenpartie möglichst großflächig gemieden werden. Deswegen ist der punktuelle Einsatz noch besser geeignet. Ein Wattestäbchen hilft beispielsweise bei dieser Anwendungsform. Die entzündete Stelle wird vorsichtig abgetupft.

Pickel mit Bepanthen entfernen

Bepanthen ist eine Salbe, die in der Apotheke erhältlich ist. Sie wird als Wundsalbe eingesetzt. Gegen Akne-Pusteln und Pickel ist sie ein gutes Heilmittel. Der Inhaltsstoff Bepanthen erzeugt eine heilende Wirkung. Die Salbe hemmt Entzündungen und ist heilungsfördernd für die Oberhaut.

Wie gehe ich vor?
Ein Peeling oder eine Waschlotion sollten zuerst verwendet werden. Erst dann wird Bepanthen aufgetragen. Pickel dürfen auch dann nicht selbst geöffnet werden. Eine Besserung mag sogar über Nacht eintreten, sodass ein Pickel abheilt.

Teebaumöl gegen Pickel

Das Ausdrücken von Pickeln führt zu unschönen Narben. Unbedingt sollte das Aufkratzen von Pickeln unterlassen werden. Entstehende Entzündungen führen ebenfalls zu Narben. Eine Desinfektion der Stellen ist deswegen durchaus sinnvoll. Teebaumöl ist ein natürliches Mittel, welches die Haut von unerwünschten Keimen befreien kann.

Das Öl ist ein natürliches „Heilmittel“ und muss auf Grund seiner aggressiven Wirkung vorsichtig dosiert werden. Seine Wirkung ist antiviral, antibakteriell und antientzündlich.

• Teebaumöl mit max. 5 % Cineol
• Wirkung zeigt sich erst nach einigen Tagen

Gut also für alle Schnittwunden oder Schürfwunden und auch Pickel. Vorsichtig angewendet wirkt das Teebaumöl sehr schnell. Empfohlen ist ein Teebaumöl, welches beispielsweise aus der Drogerie stammt und für die äußere Anwendung aufbereitet ist. Der Cineol-Gehalt sollte fünf Prozent nicht übersteigen. In kleinen Mengen kann es besser angeschafft werde, da die Haltbarkeit nur kurz ist. Es wirkt aber auch nicht sofort, sondern über einen kleinen Zeitraum hinweg. Teebaumöl sollte für die Anwendung mit Wasser, Gesichtswasser oder Gel gemischt werden. Die Anwendung erfolgt besser punktuell und muss bei Unverträglichkeit eingestellt werden.

Akne mit Rosenwasser behandeln

Ein mildes Hautmittel ist Rosenwasser mit Zitronensaft. Hierfür genügt ein Esslöffel Rosenwasser mit ganz wenig Zitronensaft. Das Rosenwasser dient auch nur dem Abtupfen von Pusteln und Pickeln. Nach etwa zehn Minuten sollte es abgespült werden. Rosenwasser eignet sich auch für Masken mit Heilerde oder dient als Gesichtswasser. Es eignet sich für empfindsame, trockene und fettige Haut.

Maske mit Honig und Rosenwasser:
Für die Maske wird eine Gurke mit zwei Esslöffeln Honig püriert. Dann wird so viel Rosenwasser hinzugefügt, bis eine homogene Paste entsteht.

• Rosenwasser
• Gurke
• Honig

Die Maske kann danach unmittelbar auf die gewünschten Hautstellen aufgetragen werden. Der Augenbereich und der Bereich des Mundes werden ausgespart. Nach etwa einer halben Stunde kann die Maske abgespült werden. Ein pflegendes Gel rundet die Anwendung ab.

Wo bekomme ich das?
Rosenwasser ist einfach zu bekommen. Sowohl im Internet als auch in den Läden vor Ort.

• Internet Versand Shops
• Apotheken
• gut sortierte Supermärkte

Rosenwasser ist in der Regel nicht billig und nur kurz haltbar. Kaufen Sie daher immer nur kleine Mengen.

Pfefferminze als natürliche Behandlung

Eine Akne-Behandlung ist ebenso mithilfe von Minze möglich. Nicht nur als Tee, sondern auch als äußerliche Anwendung hilft die Pfefferminze.

Kurze Anleitung:
Mit einem Mörser werden Minzblätter zerstoßen und dann auf gereizte Stellen aufgetragen. Nach zehn Minuten kann die Minze abgespült werden.

Äußerliche und innerliche Anwendungen mithilfe von Kieselsäure-Gel

Für die Haare, Nägel, Knorpel, Sehnen und die Haut wirkt Kieselsäure-Gel heilend. Das Gel ist äußerlich und innerlich anwendbar. Pickel lassen sich hiermit betupfen. Nach etwa 10 Minuten darf das Kieselsäure-Gel entfernt werden. Auch eine innerliche Anwendung empfiehlt sich.

Wo bekomme ich das?

• Internet Versand Shops
• Apotheken
• Biomärkte
• Reformhäuser
• Teilweise auch Drogerien

Gesichtswasser aus Grüntee

Grüner Tee wirkt als Hausmittel bei Akne ebenfalls gut. Es ist förderlich regelmäßig Grüntee zu trinken und als Gesichtswasser einzusetzen. Wichtig ist nur, dass Grüner Tee dabei frisch ist.

Wie geht das?
Für 2 Tassen grünen Tee zum Trinken nehmen Sie einfach 2 gehäufte und getrocknete grüne Teeblätter (oder alternativ fertige Teebeutel) für 500 ml. Wasser. Lassen Sie den Tee etwa 5 Minuten ziehen. Danach können die Blätter durch ein Teesieb abgesiebt werden. Der Tee kann –je nach persönlichem Geschmack- kalt oder warm getrunken werden. Achten Sie aber darauf, das die Wassertemperatur bei der Zubereitung nicht über 70 – 80 Grad C steigt, da ansonsten die Antioxidantien in den Teeblättern zerstört werden!

Die Zubereitung als Gesichtswasser ist ebenfalls relativ einfach. Brühen Sie ¼ Tasse frischen grünen Tee auf. Dieser wird mit ¼ Tasse Wasser vermischt. Nehmen Sie nun einen Wattebausch, diesen in die Lösung tränken und die im Gesicht betroffenen Stellen betupfen. Die Lösung sollte bis zu 15 Minuten einwirken und danach mit kaltem Wasser abgespült werden. Hilfreich kann es sein, die Anwendung 2 x täglich durchzuführen.

Wo bekomme ich das?
Grüne, getrocknete Teeblätter bekommen Sie zum Beispiel bei Amazon, in Reformhäusern oder auch in Apotheken.

Anwendungen mit Apfelessig

Eine äußerliche und innerliche Anwendung ist überaus wirksam. Apfelessig hilft gegen die Übersäuerung des Körpers.

Apfelessig auf Akne anwenden:
Einen Teelöffel Bio-Apfelessig wird naturtrüb und unpasteurisiert angewendet. Mit drei Teelöffeln Wasser wird dieser vermischt. Die Lösung wird mit einem sauberen Wattebausch auf die entzündete Haut aufgetragen. Nach etwa 10 Minuten wird die Haut nochmals mit Wasser gereinigt. Die Anwendung wird einmal täglich wiederholt.

Zusätzlich kann bis zu zwei Mal täglich 1 Teelöffel Apfelessig gemischt in einem Glas Wasser getrunken werden.

Lavendel und Essig zum Pflegen und Waschen

Insbesondere alte Naturheilmittel wirken optimal gegen unreine Haut und Pickel. Die Mischung für Lavendel-Arnika-Essig wird wie folgt angemischt:

• 10 g Arnikablüten
• 20 g Lavendelblüten
• 750 ml Apfelessig

Alle Zutaten werden in eine sicher verschließbare Flasche gefüllt. Die Tinktur muss 14 Tage lang verschlossen stehen, damit die Kräuterauszüge sich mit dem Essig mischen kann. An einem sonnigen Platz steht die Flasche am besten. Die Lösung wird nach zwei Wochen abgefiltert.

Vermengt mit etwas Wasser oder auf einem Wattepad wird die Lösung am einfachsten auf die Haut aufgetragen.

Naturjoghurt als Maske

Eine Maske aus Naturjoghurt wird auf das zuvor gereinigte Gesicht aufgetragen. Nach etwa 15 Minuten wird das Gesicht abgewaschen. Ein pflegendes, fettfreies Gel kann danach zusätzlich aufgetragen werden.

Eine Maske aus Honig und Weizenkeimöl

Eine Paste aus Weizenkeimöl und Honig ist einfach angerührt. Jeweils ein Löffel wird miteinander vermischt. Die Paste wird auf die Haut aufgetragen und zieht etwa fünf Minuten ein. Nach der Anwendung wird die Paste abgewaschen.

Eine nächtliche Anwendung mit Knoblauch

Knoblauch ist ein vielseitiges Hausmittel. Zwar riecht es nicht gut, doch wirkt es optimal gegen fettende Haut.

Wie geht das?
Die Knoblauchzehe wird für eine Anwendung beispielsweise halbiert oder eine kleine Scheibe abgeschnitten und der Knoblauchsaft auf die Haut gerieben. Am besten wird die Haut erst am nächsten Morgen gereinigt.

Eine Anwendung mit Aloe Vera

Die Einsatzbereiche der Aloe Vera sind vielseitig. Äußerlich und innerlich ist die Aloe eine wirksame Heilpflanze. Auf dem Markt finden sich unterschiedliche Präparate. Gekaufte Produkte sollten eine möglichst hohe und reine Qualität aufweisen, wie etwa bei Bio-Qualität. Das Gel der Pflanze wirkt wundheilend, antibakteriell und auch feuchtigkeitsspendend.

Der Vorteil: Das Gel der Aloe Vera ist sehr sanft, eignet sich für jeden Hauttyp und ruft so keine Nebenwirkungen hervor! Die Anwendung ist sowohl innerlich als auch äußerlich möglich.

Anwendung mit Aloe Vera:

In Versandhäusern, Apotheken, Reformhäusern und Drogerien bekommen Sie eine Aloe Vera Creme oder Gel. Auch hier gilt natürlich. Erst das Gesicht reinigen, danach die Creme auftragen. Gegen Pickel, Akne sollte die Anwendung immer abends stattfinden.

Selbst Herstellen: Von einer Topfpflanze lässt sich für eine Anwendung ein frisches Blatt abschneiden. Mit dem Messer die Grüne Schale entfernen. Die Haut wird großzügig mit dem Gel eingerieben. Eine Anwendung erfolgt mindestens zwei Mal täglich für eine Woche. Die Einwirkzeit sollte mindestens eine Stunde betragen. Danach das das Gesicht gründlich reinigen.

Eine Paste mit Aloe Vera:
Alternativ könnte auch ein Esslöffel des Gels der Aloe Vera mit Kurkuma und einem halben Teelöffel Honig gemischt werden. Die Paste wird aufgetragen und wirkt etwa 20 Minuten ein, bevor sie abgespült wird. Die Anwendung hilft einmal am Tag.

Wo bekomme ich das?

• Reform- & Drogeriemärkte
• Apotheken
• Versand
• Supermarkt

Wenn Sie eine fertige Creme oder ein fertiges Gel kaufen, sollten Sie auf ein paar Punkte achten. Werfen Sie unbedingt zuvor einen Blick auf die Inhaltsstoffe. Das Gel sollte am besten aus biologischer Landwirtschaft stammen. Gel oder Creme sollten keine Konservierungsstoffe enthalten. Aloe Vera hat keine Nebenwirkungen. Kaufen Sie aber eine Creme oder ein Gel, das weitere Substanzen enthält, können unter Umständen Hautreizungen auftreten.

Ich empfehle Ihnen die natürliche Art und Weise. Aloe Vera Pflanzen bekommen Sie in einem guten Blumenhandel aber auch im Versand (Amazon, Dehner und Co.).

Äußerliche Anwendungen mit Aspirin

Aspirin kann große Pickel zügig beseitigen. Allerdings ist eine längere Anwendung nicht ratsam.

Schnelle Anwendung mit Aspirin:
Eine Tablette wird zerdrückt und mit wenigen Tropfen Wasser zu einer Paste vermengt. Diese wird auf den Pickel aufgetragen und wirkt 10 Minuten ein. Der eingetrocknete Brei wird dann abgespült.

Warnung: Der Wirkstoff des Aspirins wird vom Körper über die Haut aufgenommen. Aus diesem Grund darf die Anwendung keinesfalls täglich erfolgen (und auch nie zu lang!).

Pickel mit Natron behandeln

Natron wirkt deswegen noch günstiger, als dies bei Aspirin der Fall wäre. Wenig Natron wird mit einigen Wassertropfen verdünnt. Die Lösung kann auf mehrere Pusteln verteilt werden. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird die Lösung abgespült.

Eine Tinktur aus Ringelblumen

Dieses natürliche Heilmittel wird ebenso vielseitig eingesetzt. Zur Wundheilung und Wunddesinfektion ist es überwiegend im Einsatz. Deswegen wirkt es auch bei Akne überaus gut. In der Apotheke kann eine Ringelblumentinktur erworben werden. Diese wird drei Mal am Tag auf die entzündete Haut getupft.

Ein Peeling mit Zitrone und Salz

Die Haut wird mithilfe eines Peelings in der Tiefe gereinigt und Hautschuppen entfernt. Eine Anwendung einmal in der Woche genügt. Die Haut trocknet sonst aus. Das Salz sollte nicht in die Augen geraten und auch der Mundbereich ausgespart werden. Zitrone und Salz wirken entzündungshemmend und reinigen die Poren optimal. Das Salz rubbelt außerdem besonders gut. Die Durchblutung wird angeregt und die Haut durch das Salz entsäuert. Das Peeling beugt Akne auch optimal vor.

Ein Zitrone-Salz-Peeling mischen:
Zitronensaft und Salz werden vorsichtig zu einer nicht zu feuchten Paste vermischt. Ein Wattepad hilft optional beim Verteilen auf der Haut. Nach etwa zehn Minuten wird das Peeling abgewaschen. Nach dem Peeling ist ein Feuchtigkeitsgel sinnvoll.

Rezept-Empfehlung.- Für wunderbare weiche Haut, empfehle ich folgendes Rezept.

• Olivenöl 75 ml
• Meersalz 250 g
• Zitrone

Die Zitrone in Stücke schneiden und direkt in einen Mixer geben. Danach Meersalz und Olivenöl hinzufügen und das Ganze im Mixer auf höchster Stufe vermengen.

Warnung: Auf offenen Stellen sollte das Peeling nicht zum Einsatz kommen. Entzündete Stellen werden damit weiter gereizt und heilen wahrscheinlich weniger gut ab.

Backpulver gegen Akne

Ein Peeling mit Backpulver wirkt intensiv. Als Hausmittel ist es ungewöhnlich, doch beliebt. Es entsäuert die Haut und reinigt sie angenehm. Eine erste Wirkung zeigt sich in der Regel nach 2 – 3 Wochen.

Die Anwendung:
Hierzu wird ein Teelöffel Backpulver vorsichtig mit wenigen Tropfen Wasser zu einer Paste vermengt. Sie sollte nicht zu dünnflüssig sein. Die Paste wird auf das Gesicht aufgetragen und wirkt nicht zu lange ein. Wenn die Haut prickelt, wird die Paste abgespült. Nicht öfter, als zwei Mal in der Woche auftragen.

Wichtig: Nicht das herkömmliche Backpulver aus dem Supermarkt anwenden! In der Apotheke oder im Reformhaus gibt es Backpulver, das für die äußerliche Anwendung geeignet ist. Es kann als Maske oder als Peeling verwendet werden.

Das Peeling: ½ Päckchen mit etwas warmes Wasser vermischen. So das eine fließende Lotion entsteht. Die Paste für maximal eine Minute auf die betroffenen Stellen einmassieren. Danach mit kaltem Wasser abwaschen und mit einer Feuchtigkeitscreme eincremen.

Die Maske: Ein Päckchen Backpulver mit etwas warmes Wasser vermischen. Solange bis eine Paste entsteht. Diese dann auf dem Gesicht verteilen. 5 Minuten einwirken lassen. Das die Maske nach einige Zeit ein wenig auf der Haut brennt, ist völlig normal. Danach sanft abwaschen und ebenfalls wieder Feuchtigkeitscreme verwenden.

Nicht anzuwenden: Bei sehr empfindlicher Haut, aufgekratzten Pickeln oder Eiterpickeln.

Eine gute Durchblutung mit Kaffeesatz

Die Durchblutung zu fördern, ist gut gegen Akne. Kaffeesatz ist ein optimales Peeling und regt die Bildung von Hautzellen an. Kalter Kaffeesatz kann hierzu mit Olivenöl gemischt und auf der Haut einmassiert werden. Das Peeling wirkt wenige Minuten ein und wird dann abgewaschen. Zusätzliche Feuchtigkeitspflege ohne Fett kann danach angewendet werden.

Innerliche Anwendung mit Teerezepten

Der Körper benötigt auch von innen eine angemessene Behandlung gegen die Akne. Hierfür sind Teemischungen empfohlen, die aber nicht länger, als sechs Wochen angewendet werden sollen.

Tee aus Stiefmütterchen:
In gleichen Teilen werden Brennnessel, Schachtelhalm und Stiefmütterchen gemischt. Für etwa 250 ml kochendes Wasser wird von dieser Mischung ein Teelöffel benötigt. Die Mischung wird mit dem kochenden Wasser übergossen und höchstens sieben Minuten ziehen gelassen. Drei Tassen am Tag können hiervon mit kleinen Schlucken getrunken werden. Am besten wird der Tee ungesüßt getrunken.

Birkenblätter und Klettenwurzel als Aufguss

Zu gleichen Teilen werden Birkenblätter und Klettenwurzeln gemischt. Auf einen Viertelliter kochendes Wasser kommt ein Teelöffel der Mischung. Der Aufguss darf nur rund fünf Minuten ziehen. Drei Tassen am Tag werden höchstens empfohlen.

Kleine Rezeptanleitung:
Nehmen Sie 2 EL zerkleinerte Birkenblätter. Diese mit 250 ml kochendem Wasser übergießen. 5 – 10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.

Ein Tee mit Brennnesseln

Brennnesseltee eignet sich als Detox-Tee. Der Tee ist außerdem reich an Eisen. Empfohlen ist der Genuss von Brennnesseltee zwischen 15 Uhr und 19 Uhr am Nachmittag. In diesem Zeitraum sind die Nieren und die Blase laut der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) besonders aktiv. Der Tee wirkt dann förderlich.

Eine wohltuende Mischung mit Brennnesseln:

• 10 g Faulbaumrinde
• 10 g Anis
• 20 g Löwenzahn
• 20 g Brennnesselblätter

Zwei Teelöffel dieser Mischung werden mit 250 Milliliter kochendem Wasser übergossen. Der Tee muss etwa zehn Minuten lang ziehen. Eine Detox-Kur kann hiermit drei Mal täglich erfolgen.

Wo bekomme ich das?

• Reform- & Drogeriemärkte
• Apotheken
• Versand

Eine Anwendung mit Kurkuma

Kurkuma ist eine beliebte Heilpflanze. Ihre antioxidative Wirkung ist in der innerlichen und äußerlichen Anwendung beliebt. Sie wirkt gegen Entzündungskeime und hemmend bei Entzündungen. Kurkumin wirkt deswegen auch gegen Akne. Ein regelmäßiger Konsum des Gewürzes kann Akne-Bakterien bekämpfen. Kurkuma kann aber auch auf die Haut aufgetupft werden.

Eine Anwendung mit Kurkuma:
Ein Teelöffel gemahlenes Kurkuma wird mit wenigen Tropfen Wasser gemischt. Auch eine Mischung mit Rosenwasser ist beliebt. Die Paste wird auf die entzündeten Hautstellen getupft. Auf der Haut verteilt, trocknet der Brei. Mit kaltem Wasser kann das Kurkuma abgewaschen werden. An zwei Tagen in der Woche wirkt die Paste gegen Unreinheiten.

Maske mit Kurkuma: Hilfreich kann auch eine Gesichtsmaske mit Kurkuma sein.

• Kurkuma in Pulverform
• Buttermilch oder Naturjoghurt bzw. Milch

Buttermilch mit 2 TL Kurkuma mischen, solange bis eine Paste entsteht. Die Maske kann nach dem Auftragen 10 – 20 Minuten einwirken. Danach mit lauwarmen Wasser abwaschen.

Je nach Wunsch können Sie auch weitere Inhaltsstoffe zufügen. Wie zum Beispiele Öle, die aufhellend wirken können. Auch Zimt kann eingefügt werden und reinigt zusätzlich die Poren und wirkt sogar gegen Falten. Haferflocken beruhigen die Haut. Honig stärkt die glättende Wirkung der Haut.

Wo bekomme ich das?


Kurkuma ist in Pulverform erhältlich.
• Reform- & Drogeriemärkte
• Apotheken
• Versand
• Kräuter- und Supermarkt

Eigenurin als Behandlung

Urea ist ein beliebter Bestandteil wirksamer Salben und Creme. Eine Eigenurintherapie kann gegen Wunden und Entzündungen optimal helfen, falls Betroffene der Therapie gegenüber aufgeschlossen sind. Harnstoff ist altbewährt in seiner Anwendung. In der rein äußerlichen Anwendung wird der Morgenurin verwendet.


Wie wende ich es an?
Aus dem Mittelstrahl werden wenige Tropfen auf betroffene Stellen getupft. Ein Wattepad ist hierfür hilfreich. Auf die zuvor gereinigte Haut wird es getupft. Nach 15 Minuten Einwirkzeit wird die Haut gut abgewaschen. Eine alltägliche Pflege kann dann fortgesetzt werden. Möglichst fettfreie Gels und Cremes sind danach empfohlen. Möglich ist auch eine Anwendung im Badewasser, falls es schwer zugängliche Körperstellen gibt.

Alternativ gibt es auch Cremes mit Harnstoff, welches synthetisch hergestellt wird. Allerdings sollte beim Kauf auf die Inhaltsstoffe geachtet werden!

Natives Kokosöl

Kokosöl eignet sich für empfindsame Haut. Seine Eigenschaften sind antimykotisch, antibakteriell und antioxidativ. Das Öl entfernt schädliche Keime von der Hautoberfläche und wirkt rückfettend. Kokosöl ist deswegen ebenfalls beliebt für das Anti-Aging. Seine natürliche Wirkung mindert Falten. Das Kokosöl wird vor dem Schlafen angewendet. Die gereinigte Haut wird vorsichtig abgetrocknet und sehr sparsam mit Kokosöl massiert. Das Öl wird auf der Haut gelassen und am nächsten Morgen entfernt. Kokosöl sollte zugleich mit etwa zwei Teelöffeln täglich verzehrt werden.

Vorteil: Kokosöl ist eine völlig natürliche Substanz. Es gibt keinerlei Nebenwirkungen.

In natürlicher Form nutzen:
Bei Zimmertemperatur besitzt Kokosöl eine feste Konsistenz. Am besten daher zunächst mit den Handflächen verreiben. Es wird sich nach kurzer Zeit verflüssigen. Nun kann das Kokosöl direkt auf die Haut einmassiert werden. Für das Gesicht reicht in der Regel eine haselnussgroße Menge.

Neben der äußerlichen Anwendung, kann bei Akne auch eine innerliche Anwendung erfolgen. Dabei sollte maximal pro Tag ein TL Kokosöl eingenommen werden.

Vorsicht ist geboten: Bei kosmetischen Produkten wird oft billiges Mineralöl, statt dem teuren Kokosöl, verwendet. Die pflegenden Eigenschaften sind dann wesentlich geringer.


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