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Stromausfall

Wer in Deutschland lebt, kannte das Wort Stromausfall bisher nur aus dem Wörterbuch. Doch durch die Energiewende und die unsichere Stromgewinnung aus der Erneuerbaren Energie und den veralteten Leitungsnetzen kommt es immer häufiger zu einem Ausfall. Oft sind es nur wenige Sekunden oder Schwankungen, die beim privaten Verbraucher fast nie bemerkt werden.

Doch auch längere Stromausfälle sind mittlerweile überall in Deutschland gang und gäbe. In den offiziellen Statistiken werden aber nur Stromausfälle erfasst, die länger als 3 Minuten andauern. Seit 2009 steigt aber auch wieder die Länge bei den Stromausfällen. Im Schnitt liegen diese bei 15,91 Minuten. Finnland ist übrigens Spitzenreiter in Europa. Dort dauert der durchschnittliche Stromausfall bis zu 193 Minuten. Wer jedoch von Zuhause aus arbeitet oder gerade in diesem Moment auf Strom angewiesen ist hat das Nachsehen. Nicht gespeicherte Dokumente gehen verloren, Telefon und Internet hängen vom Strom ab.

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Fällt der Strom aus, ist davon auch ein Großteil unserer Kommunikation betroffen. Was früher für romantische Momente sorgte, kann heute ganze Haushalte komplett lahm legen. Die Industrie widerspricht zudem den statistisch erfassten Ausfällen. Dort liegt die ermittelte Quote doppelt so hoch wie in den offiziellen Statistiken. Die Netzagentur hatte für 2012 zum Beispiel nur 206.000 Unterbrechungen erfasst (natürlich nur Ausfälle, die länger als 3 Minuten bestanden …).

Vor dem Stromausfall schützen

Früher war dieses Thema nur für Firmen und Betriebe von Bedeutung. Seitdem jedoch praktisch alles im Haushalt als auch die Kommunikation vom Strom abhängig ist, sollten sich auch Verbraucher Gedanken über Sicherungsmaßnahmen machen. Und diese gibt es sehr wohl. Stromerzeuger für Notstrom und sogar Dauerbetrieb stehen sowohl für Unternehmen als auch Privathaushalte zur Verfügung. Entweder als Kaufgeräte oder auch als Mietversion. Betriebe und Firmen die zudem starke Power benötigen, setzen auf große Diesel-Stromerzeuger, die bis zu 1.500 kVA aufbringen können. Auch diese stehen als Kauf- oder Mietmaschinen zur Wahl. Anbieter wie der Elbe Maschinenbau verfügen dazu über eine breite Auswahl. Im Vordergrund steht die gewünschte Leistung.

Was ist ein Notstromaggregate

Unter einem Notstromaggregat sind Produkte zu verstehen, die unabhängig von den elektrischen Netzen Strom erzeugen können. Je nach Größe und Ausführung kommen hierbei unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Kleinstgeräte für den privaten Haushalt mit einer Überbrückungszeit von 2 – 5 Minuten arbeiten oft mit Akkutechnik. Richtig leistungsfähige Notstromaggregate werden mit Öl, Benzin oder Diesel betrieben. Diese Geräte sind entsprechend groß und haben Gewichte von 10 – 100 Kilo (abhängig von der Leistungsdauer). Mit einer großen Anlage können ganze Haushalte versorgt werden. Dieselgeräte sind zwar in der Regel größer, gelten aber als deutlich zuverlässiger.

Lohnt sich die Anschaffung für den Privathaushalt

Im Gegensatz zu den gewerblichen Angeboten gibt es für Verbraucher bereits recht günstige Offerten. Dabei handelt es sich vor allem um kleine Geräte, die kurzweilig (2 – 10 Minuten) den Ausfall überbrücken können. Ja nach Produkt gibt es hier bereits Lösungen für unter 150 Euro, die vielseitig einsetzbar sind. Hierbei handelt es sich meistens um sogenannte USV-Anlagen. Die Überbrückungszeit ist niedrig und kann natürlich nicht mit einem richtigen Notstromaggregat verglichen werden.

>> Tipps für die Kellernutzung.

Doch auch größere Notstromaggregate lohnen für den privaten Haushalt. Besonders dann, wenn sich das Haus in einer Unwettergegend befindet. Nach einem schweren Orkan oder gar nach Hochwasser steht Strom in der Regel nicht zur Verfügung. Es können Stunden, Tage aber auch Wochen vergehen. Ein Notstromaggregat kann dann erste Hilfe leisten und größere Schäden vermeiden.

Wer sein Haus in einem Hochwassergefährdungsgebiet hat, sollte ein kleines Notstromaggregat immer im Keller haben. Für Firmen und Betriebe bedeuten ein Notstromaggregat generell Unabhängigkeit und Flexibilität. Denn wird dürfen nicht vergessen, das Experten für die kommenden Jahre große Stromausfälle in Deutschland für sehr wahrscheinlich halten.